Häufig gestellte Fragen
Ab Ende 2020: Alle Bestellungen erfolgen digital über Floriday

Für Züchter bedeutet das, dass sie ihr Angebot bis Ende 2020 online in Floriday stehen haben müssen. Für Käufer bedeutet es, dass sie alle Bestellungen über die digitalen Plattformen FloraMondo, FloraXchange und Blueroots platzieren. Sowohl für Züchter als auch für Käufer gilt, dass dies sowohl über eine Koppelung aus ihrer eigenen Software heraus möglich ist, als auch über das von Royal FloraHolland angebotene digitale System. Konkret bedeutet es, dass der Connect-EAB verschwinden wird.

PSD2 bedeutet: Payment Services Directive 2. PSD2 ist eine EU-Richtlinie, die den Zahlungsverkehr von Unternehmen und Verbrauchern regelt. Auf deutsch bedeutet es „zweite Zahlungsdienste-Richtlinie“. Diese zweite Zahlungsdienste-Richtlinie gilt für die gesamte EU und muss in jedem EU-Staat in die nationale Gesetzgebung umgesetzt werden. In den Niederlanden also u. a. in das Bürgerliche Gesetzbuch und das niederländische Finanzaufsichtsgesetz.

Die PSD1 (die erste Zahlungsdienste-Richtlinie) wurde bereits 2007 erlassen.  Anfang 2019 ist die PSD2 in den Niederlanden in Kraft getreten. Die PSD1 enthielt eine Ausnahme für Handelsplattformen und Marktplätze wie Royal FloraHolland. Mit dem Inkrafttreten der PSD2 in den Niederlanden ist diese Ausnahme weggefallen und es gelten verschärfte Anforderungen an Banken, Unternehmen und Organisationen, die Zahlungsdienste erbringen.

Die PSD2 betrifft daher nicht nur Royal FloraHolland, sondern auch andere Versteigerungen und Unternehmen, die Zahlungsdienste anbieten.

Royal FloraHolland hatte die PSD2-Richtlinie schon früh auf dem Schirm, aber erst Anfang 2019 wurde klar, wie die niederländische Interpretation dieser EU-Richtlinie genau aussieht. In Abstimmung mit juristischen Spezialisten und der niederländischen Staatsbank (De Nederlandse Bank) haben wir die Möglichkeit geprüft, von der sog. Handelsagentenausnahme Gebrauch zu machen. Dies erfordert beim Direkthandel eine Änderung hinsichtlich des Zustandekommens der Transaktionen. Royal FloraHolland ist bereits bei der Versteigerung an der Uhr als Handelsagent tätig. Beim Direkthandel ist das ebenfalls so, vorausgesetzt allerdings, dass die Transaktionen im Direkthandel über Floriday zustandekommen.

2016 hat Royal FloraHolland beschlossen, einen großen Schritt in Richtung Digitalisierung zu gehen und so auf die Zukunft vorbereitet zu sein. 2017 erfolgte dann der Start von Floriday. Inzwischen ist die Floriday-Umgebung mit ihren digitalen Kanälen so ausgereift, dass wir den nächsten Schritt hin zu einem 100%-digitalen Geschäft gehen. Royal FloraHolland ist überzeugt, dass dieser Digitalisierungsschritt viele Vorteile für die Branche bringen wird und neue Möglichkeiten bietet, Transaktionen zustande kommen zu lassen. Neben den Vorteilen, die der Branche hierdurch geboten werden, ist es auch wichtig, die Anforderungen der verschärften EU-Gesetzgebung (PSD2-Richtlinie) weiterhin zu erfüllen.

Hintergrund der Maßnahme

2016 hat Royal FloraHolland beschlossen, einen großen Schritt in Richtung Digitalisierung zu gehen und so auf die Zukunft vorbereitet zu sein. 2017 erfolgte dann der Start von Floriday. Inzwischen ist die Floriday-Umgebung mit ihren digitalen Kanälen so ausgereift, dass wir den nächsten Schritt hin zu einem 100%-digitalen Geschäft gehen. Royal FloraHolland ist überzeugt, dass dieser Digitalisierungsschritt viele Vorteile für die Branche bringen wird und neue Möglichkeiten bietet, Transaktionen zustande kommen zu lassen. Neben den Vorteilen, die der Branche hierdurch geboten werden, ist es auch wichtig, die Anforderungen der verschärften EU-Gesetzgebung (PSD2-Richtlinie) weiterhin zu erfüllen.

PSD2 bedeutet: Payment Services Directive 2. PSD2 ist eine EU-Richtlinie, die den Zahlungsverkehr von Unternehmen und Verbrauchern regelt. Auf deutsch bedeutet es „zweite Zahlungsdienste-Richtlinie“. Diese zweite Zahlungsdienste-Richtlinie gilt für die gesamte EU und muss in jedem EU-Staat in die nationale Gesetzgebung umgesetzt werden. In den Niederlanden also u. a. in das Bürgerliche Gesetzbuch und das niederländische Finanzaufsichtsgesetz.

Die PSD1 (die erste Zahlungsdienste-Richtlinie) wurde bereits 2007 erlassen.  Anfang 2019 ist die PSD2 in den Niederlanden in Kraft getreten. Die PSD1 enthielt eine Ausnahme für Handelsplattformen und Marktplätze wie Royal FloraHolland. Mit dem Inkrafttreten der PSD2 in den Niederlanden ist diese Ausnahme weggefallen und es gelten verschärfte Anforderungen an Banken, Unternehmen und Organisationen, die Zahlungsdienste erbringen.

Die PSD2 betrifft daher nicht nur Royal FloraHolland, sondern auch andere Versteigerungen und Unternehmen, die Zahlungsdienste anbieten.

Royal FloraHolland hatte die PSD2-Richtlinie schon früh auf dem Schirm, aber erst Anfang 2019 wurde klar, wie die niederländische Interpretation dieser EU-Richtlinie genau aussieht. In Abstimmung mit juristischen Spezialisten und der niederländischen Staatsbank (De Nederlandse Bank) haben wir die Möglichkeit geprüft, von der sog. Handelsagentenausnahme Gebrauch zu machen. Dies erfordert beim Direkthandel eine Änderung hinsichtlich des Zustandekommens der Transaktionen. Royal FloraHolland ist bereits bei der Versteigerung an der Uhr als Handelsagent tätig. Beim Direkthandel ist das ebenfalls so, vorausgesetzt allerdings, dass die Transaktionen im Direkthandel über Floriday zustandekommen.

Für die Anlieferer spart es viel Zeit, wenn Bestellungen stets richtig eingehen. Auch die Käufer werden es leichter haben, wenn das Angebot korrekt in den Systemen steht. Zusätzliche Vorteile werden sich aus der steuernden Funktion von Royal FloraHolland ergeben. Wir können damit Käufern eine ETA (Estimated Time of Arrival) nennen, und es wird möglich, anschließende Prozesse leichter in die Wege zu leiten. Beispielsweise die Bearbeitung von Beschwerden oder das Anbringen von Aufklebern.

Die Gesetzgebung für Finanzdienstleister zielt auf Transparenz und Zuverlässigkeit. Wir stellen damit als Branche sicher, dass wir stets weniger anfällig für Täuschung, Kriminalität und Betrug sind. Man kann das mit den immer strengeren Regeln vergleichen, die Banken und Finanzinstitute befolgen müssen.

Es ist eine enorme Umstellung für die gesamte Branche. In kleinerem Umfang arbeiten wir bereits heute über Floriday; es ist also nicht so, dass wir erst noch mit dem Programmieren der Software anfangen müssen. Das einzig wirklich Neue ist das „kurzfristige kundenspezifische Angebot“.

Die eigentliche Umstellung betrifft vor allem die Arbeitsweise in der Branche (also das Verhalten rund um die Bestellung). Wir werden daher vielen Käufern und Anlieferern bei dieser Umstellung helfen müssen, und dazu benötigen wir wirklich Unterstützung von allen.

Wenn wir das geschafft haben, meinen wir, dass wir für die Branche einen enormen Effizienzgewinn erzielen können. Käufer können dann viel einfacher ihre Rechnungen kontrollieren, Käufer und Anlieferer haben ein klares Bild über den Status der Bestellungen und die Anlieferer müssen nicht unnötig viele Bestellungen manuell eingeben (was bei einigen Anlieferern zu viel Aufwand und vielen Fehlern führt).

Was bedeutet das für mich (als Züchter und als Käufer)?

Für Züchter bedeutet das, dass sie ihr Angebot bis Ende 2020 online in Floriday stehen haben müssen. Für Käufer bedeutet es, dass sie alle Bestellungen über die digitalen Plattformen FloraMondo, FloraXchange und Blueroots platzieren. Sowohl für Züchter als auch für Käufer gilt, dass dies sowohl über eine Koppelung aus ihrer eigenen Software heraus möglich ist, als auch über das von Royal FloraHolland angebotene digitale System. Konkret bedeutet es, dass der Connect-EAB verschwinden wird.

Um über Royal FloraHolland abrechnen zu können, kann die direkte VMP-Koppelung zwischen Züchter und Käufer ab Ende 2020 nicht mehr genutzt werden. Sowohl FloraXchange als auch FloraMondo bieten eine VMP-Koppelung an, die direkt an Floriday angeschlossen ist. Diese kann weiterhin genutzt werden. Künftig wird diese VMP-Koppelung durch die zukunftssichere API-Koppelung ersetzt werden. Wir empfehlen Ihnen die Nutzung dieser API-Koppelung.

Unabhängig von dem Programm 100 % digital 2020 ist das eine Maßnahme, für die sich bereits die Blueroots-Teilnehmer und auch einzelne Händler ausgesprochen haben. VMP weist eine Reihe von Einschränkungen auf, durch die es im heutigen Maßstab nicht mehr optimal funktioniert. So sind Lieferzeiten in VMP nicht gut unterzubringen, ist der Terminhandel schwierig und passt die Struktur nur schlecht für Anlieferer mit einem großen „Katalog“. Außerdem führen die unterschiedlichen Koppelungen bei den Händlern zu Problemen.

Diese Transaktionen können auf dieselbe Weise laufen, wie sie heute bereits laufen.

Die Transaktionen im Direkthandel müssen stets vom Käufer ausgehen, basierend auf dem Angebot, das ein Anlieferer online gestellt hat. Dieses Angebot kann sich aus einem Vertrag oder einer Ausschreibung ergeben, muss aber stets zu einem „Angebot“ führen. Der Ablauf ist also immer so, dass der Anlieferer etwas anbietet und der Käufer darauf die Bestellung aufgibt. Über Floriday und die daran angeschlossenen Verkaufskanäle wird dafür gesorgt, dass diese direkten Handelstransaktionen möglich werden.

Für den ausländischen Anlieferer bedeutet das dieselbe Arbeitsweise wie für die niederländischen Anlieferer. Der Anlieferer stellt sein Angebot auf Floriday, und die Bestellungen werden von den Käufern über die digitalen Plattformen FloraMondo, FloraXchange und Blueroots aufgegeben. Der Anlieferer kann seinem Agenten in Floriday die Möglichkeit einräumen, in seinem Namen auf der Plattform zu handeln.

Auch hier gilt, dass diese Absprachen in Floriday fixiert werden müssen und der Käufer seine Bestellung auf dieser Angebotszeile platzieren muss. Es bedeutet also nicht, dass die Excel-Dateien nicht mehr zulässig sind, aber das Ergebnis der Verhandlungen (der verbindliche Vertrag) muss auch in Floriday fixiert und die Bestellung muss darauf aufgegeben werden.

Es wird ein Tool geben, mit dem Käufer schnell auf Angebote von Anlieferern reagieren können. Der Anlieferer kann dazu in Floriday (oder über die API) ein „kurzfristiges kundenspezifisches Angebot“ erstellen. In diesem kundenspezifischen Angebot werden das Produkt, die Preise und die Lieferkonditionen genannt. Der Käufer erhält dann durch oder über Floriday eine Smartphone-Mitteilung über das kundenspezifische Angebot, das der Anlieferer abgegeben hat. Der Käufer hat sodann die Möglichkeit, das kundenspezifische Angebot zu bestellen. Außerdem hat der Käufer die Möglichkeit, der Bestellung seine eigene Auftragsreferenz hinzuzufügen, sodass die Rechnungskontrolle auf seiner Seite vereinfacht wird.

Diese Lösung ist nur zulässig, wenn in begrenztem Umfang davon Gebrauch gemacht wird. Die genauen Vorgaben dafür werden derzeit noch untersucht. Für den größten Teil der Bestellungen möchten wir aber darauf hinweisen, dass diese über das angegebene Routing in Floriday laufen müssen (der Anlieferer hat sein Angebot online gestellt und der Käufer platziert seine Bestellung auf das von ihm gewünschte Angebot).

Wir werden verschiedene Tools erstellen, um es Käufern bzw. Linienfahrern einfacher zu machen. Zum einen wird ein Einkaufs-Dashboard bereitgestellt werden, mit dem Käufer auf der Basis einer Verkaufsliste den Einkauf digital erledigen und verfolgen können.

Es wird auch ein Tool geben, mit dem Käufer schnell auf Angebote von Anlieferern reagieren können. Der Anlieferer kann dazu in Floriday (oder über die API) ein „kurzfristiges kundenspezifisches Angebot“ erstellen. In diesem kundenspezifischen Angebot werden das Produkt, die Preise und die Lieferkonditionen genannt. Der Käufer erhält dann durch oder über Floriday eine Smartphone-Mitteilung über das kundenspezifische Angebot, das der Anlieferer abgegeben hat. Der Käufer hat sodann die Möglichkeit, das kundenspezifische Angebot zu bestellen. Außerdem hat der Käufer die Möglichkeit, der Bestellung seine eigene Auftragsreferenz hinzuzufügen, sodass die Rechnungskontrolle auf seiner Seite vereinfacht wird.

Diese Lösung ist nur zulässig, wenn in begrenztem Umfang davon Gebrauch gemacht wird. Die genauen Vorgaben dafür werden derzeit noch untersucht. Für den größten Teil der Bestellungen möchten wir aber darauf hinweisen, dass diese über das angegebene Routing in Floriday laufen müssen (der Anlieferer hat sein Angebot online gestellt und der Käufer platziert seine Bestellung auf das von ihm gewünschte Angebot).

Weitere konkrete Aktionen, die wir in Richtung der Käufer unternehmen:

Die Käufer werden informiert und durch persönliche Besuche, Anrufe, E-Mails und über eine Website mit weiteren Informationen angesprochen.

Wir haben eine Checkliste erstellt, mit der Käufer prüfen können, ob sie ausreichend auf 100 % digital vorbereitet sind. Diese Checkliste wird auch online verfügbar sein.

Zudem arbeiten wir an einem kurzen Video sowohl für Anlieferer als auch für Käufer mit weiteren Erläuterungen.

Daneben arbeiten wir u.a. mit Blueroots zusammen, um die Käufer auf die Bedeutung dieses Themas hinzuweisen und sie zum Mitmachen zu bewegen.

Das Team Floriday und die Experten von FloraXchange/FloraMondo stehen bereit, um Käufer zu besuchen und anzuschließen, damit auch sie auf 100 % digital vorbereitet sind.

Welche Online-Kanäle kann ich nutzen?

Wenn wir von 100 % digital bei Royal FloraHolland sprechen, meinen wir damit die digitalen Bestellungen, die bei Royal FloraHolland eingehen, und zwar direkt auf das Angebot eines Züchters. Es gilt also für Bestellungen, die über FloraXchange, FloraMondo oder direkt über Blueroots eingehen. Dabei kommt es nicht darauf an, ob der Käufer diese Bestellung manuell oder über eine VMP- oder API-Koppelung aufgibt, oder ob er eine ORDERS (Florecom-Mitteilung) sendet. Denn alles muss stets über FloraMondo oder FloraXchange laufen.

Ja, das ist normal möglich, solange es sich im Rahmen der Versteigerungsordnung hält.

Sind bereits verhandelte Bestellungen nicht mehr möglich? Muss dazu erst ein Angebot erstellt bzw. angepasst werden, und kann dann erst die Bestellung davon abgebucht werden?

Das ist richtig. Oder man nutzt dafür das kurzfristige kundenspezifische Angebot. Es wird ein Tool geben, mit dem Käufer schnell auf Angebote von Anlieferern reagieren können. Der Anlieferer kann dazu in Floriday (oder über die API) ein „kurzfristiges kundenspezifisches Angebot“ erstellen. In diesem kundenspezifischen Angebot werden das Produkt, die Preise und die Lieferkonditionen genannt. Der Käufer erhält dann durch oder über Floriday eine Smartphone-Mitteilung über das kundenspezifische Angebot, das der Anlieferer abgegeben hat. Der Käufer hat sodann die Möglichkeit, das kundenspezifische Angebot zu bestellen. Außerdem hat der Käufer die Möglichkeit, der Bestellung seine eigene Auftragsreferenz hinzuzufügen, sodass die Rechnungskontrolle auf seiner Seite vereinfacht wird. Diese Lösung ist nur zulässig, wenn in begrenztem Umfang davon Gebrauch gemacht wird. Die genauen Vorgaben dafür werden derzeit noch untersucht. Für den größten Teil der Bestellungen möchten wir darauf hinweisen, dass diese vor allem über das angegebene Routing in Floriday laufen müssen (der Anlieferer hat sein Angebot online gestellt und der Käufer platziert seine Bestellung auf das Angebot, das er wünscht).

Diese Lösung ist nur zulässig, wenn in begrenztem Umfang davon Gebrauch gemacht wird. Die genauen Vorgaben dafür werden derzeit noch untersucht. Für den größten Teil der Bestellungen möchten wir aber darauf hinweisen, dass diese über das angegebene Routing in Floriday laufen müssen (der Anlieferer hat sein Angebot online gestellt und der Käufer platziert seine Bestellung auf das von ihm gewünschte Angebot).

Doch, das geht. Dazu müssen feste Absprachen festgelegt werden, über die der Käufer Abrufe tätigen kann. Außerdem wird mit einigen Käufern an einem effizienteren Zustandekommen der Verträge und festen Absprachen gearbeitet.

Kann auch der Anlieferer eine Bestellung für einen Käufer eingeben, wenn dieser nicht in der Lage ist, das selbst zu tun?

Es wird ein Tool geben, mit dem Käufer schnell auf Angebote von Anlieferern reagieren können. Der Anlieferer kann dazu in Floriday (oder über die API) ein „kurzfristiges kundenspezifisches Angebot“ erstellen. In diesem kundenspezifischen Angebot werden das Produkt, die Preise und die Lieferkonditionen genannt. Der Käufer erhält dann durch oder über Floriday eine Smartphone-Mitteilung über das kundenspezifische Angebot, das der Anlieferer abgegeben hat. Der Käufer hat sodann die Möglichkeit, das kundenspezifische Angebot zu bestellen. Außerdem hat der Käufer die Möglichkeit, der Bestellung seine eigene Auftragsreferenz hinzuzufügen, sodass die Rechnungskontrolle auf seiner Seite vereinfacht wird. Diese Lösung ist nur zulässig, wenn in begrenztem Umfang davon Gebrauch gemacht wird. Die genauen Vorgaben dafür werden derzeit noch untersucht. Für den größten Teil der Bestellungen möchten wir aber darauf hinweisen, dass diese über das angegebene Routing in Floriday laufen müssen (der Anlieferer hat sein Angebot online gestellt und der Käufer platziert seine Bestellung auf das von ihm gewünschte Angebot).

Anlieferer und Käufer können im Rahmen ihres eigenen Unternehmens einen Mitarbeiter oder Kollegen einladen und ihn bevollmächtigen, zu vorgegebenen Bedingungen in ihrem Namen in Floriday zu arbeiten.

Das geht, aber der Webshop muss dann auf Ihr eigenes Angebot in Floriday zugreifen, und der Käufer muss in Floriday sein Einverständnis dazu erteilen, dass er diesen Webshop als Einkaufssystem nutzen möchte. Der Webshop kann dann Bestellungen auf den Namen des Käufers aufgeben. Das bedeutet also, dass der Webshop hierfür mit einer anderen Koppelung arbeiten muss. Informieren Sie sich bei einem Floriday-Experten, wie das am besten funktioniert.

Die Käufer können Florecom-Bestellungen weiter an Floriday senden, und Floriday kann Florecom-Bestellungen weiter an deren eigene Systeme senden. Das gilt auf der Käuferseite übrigens auch für das VMP. Käufer können also über das VMP Bestellungen bei Floriday platzieren, und Floriday kann diese sogar selbst über Florecom-Bestellungen an die Züchtersysteme senden, aber wir werden für die Zukunft dennoch die Nutzung von API empfehlen. Darüber haben wir viel mehr Kommunikationsmöglichkeiten wie z. B. beim Hinzufügen besonderer Dienstleistungen (Folie, Label, Karton, andere Verpackungstypen usw.), beim Erheben einer Beschwerde, der Weitergabe von Aufkleberdaten usw.

Ja. Blueroots ist an Floriday gekoppelt. Diese Koppelung ist für die an Blueroots angeschlossenen Handelsunternehmen gedacht. Diese Handelsunternehmen werden ermutigt, diese API schnell in ihre Systeme zu implementieren. Sobald dies geschehen ist, können sie Bestellungen auf diese Weise in Floriday aufgeben.

EAB-Software

Vorhandene Bestellsysteme oder Softwarepakete können weiter genutzt werden. Das gilt sowohl für die Verwaltung des Angebots (Preise und Vorräte) als auch für das Bearbeiten der Bestellungen. Diese Systeme müssen allerdings eine neue Koppelung zu Floriday herstellen können. Dies ist mit „API“ möglich. Wir sind bereits mit praktisch allen Softwarelieferanten im Gespräch oder dabei, diese Koppelung zu erstellen. Im Internet finden Sie weitere Informationen dazu.

Wir führen mit den meisten Softwarelieferanten der Branche Gespräche über die Entwicklung von API-Koppelungen. Einige sind etwas schneller bei der Implementierung, andere etwas langsamer. Zum Jahresende veröffentlichen wir eine Liste über den Fortschritt bei den einzelnen Softwarelieferanten. Bis dahin sprechen Sie am besten selbst Ihren Softwarelieferanten an, um zu fragen, wie es bei ihm aussieht. Im Internet finden Sie weitere Informationen dazu.

Wenn Züchter von einer EAB-Software auf eine vollständige Nutzung von Floriday umsteigen wollen, kann ein Teil der historischen Daten über Insights (den Nachfolger von FloraneXT) eingesehen werden. Hier können die Uhrergebnisse aus der Vergangenheit eingesehen werden. Wir haben aber keine Lösung, um alte Daten aus vorhandener Software in Floriday zu importieren.

Wenn der Softwarelieferant Ihrer EAB-Software die Koppelung herstellt, merken Sie als Nutzer nichts davon. Technisch besteht die Differenz darin, dass das Dokument in Floriday erstellt wird. Es wird dann hinter den Kulissen von der eigenen Software heruntergeladen, die es an den Drucker senden kann. Als Nutzer müssen Sie davon also nicht viel merken. Der Vorteil liegt darin, dass wir die einzelnen Dokumente leichter zentral für den Standort anpassen können, der die Dokumente erhält. Dadurch können wir beispielsweise viel einfacher die verschiedenen Lieferscheine für die Standorte (Aalsmeer/Naaldwijk) angleichen.

Daten

Datenschutz ist ein umfangreiches Thema, das bei Floriday einen hohen Rang genießt. Die Daten von Ihnen als Anlieferer gehören Ihnen, und das bleibt auch so. Es werden nur solche Daten verarbeitet, die für die Funktionen von Floriday erforderlich sind. Die Käufer sehen nur die Daten, die von Ihnen als Anlieferer freigeschaltet/veröffentlicht wurden. Es werden regelmäßig Audits auf dem Gebiet der Datensicherheit durchgeführt.

Bei der Einrichtung des Zugangs zu einer Anwendung über API ist es möglich, selbst Rechte zu vergeben. So legen Sie fest, ob die Anwendung beispielsweise in den Katalog schreiben darf, ob sie Preise einsehen oder Bestellungen abholen kann. Dafür wurde ein vergleichbares Modell gewählt, wie es die meisten Leute von Apps auf dem Smartphone kennen („Darf diese App Ihre Kamera benutzen? Gestatten oder nicht gestatten“).

Ein Beispiel: Wenn Sie Ihr Angebot FloraMondo zuweisen, bekommen die an FloraMondo angeschlossenen Käufer dieses Angebot zu sehen. Die Käufer haben keinen Zugang z. B. zu Transaktionsdaten des Anlieferers mit anderen Käufern oder zu historischen Preisdaten des Anlieferers.

Bin ich auf 100 % digital vorbereitet?

Wenn Sie als Anlieferer Transaktionen im Direkthandel mit Käufern tätigen wollen, müssen Sie Ihren Katalog in Floriday eingegeben haben und dafür sorgen, dass Ihre Preise und Vorräte darin bekannt sind. Sie sind 100 % proof, wenn Sie keinen Connect-EAB mehr versenden müssen. Das bedeutet nicht, dass Sie unbedingt in Floriday arbeiten müssen. Wenn Ihre Software die richtige API-Schnittstelle hat, können Sie auch 100 % proof sein.

Als Käufer wissen Sie, dass Sie 100 % proof sind, wenn Sie alle Bestellungen digital abwickeln. Natürlich werden Sie weiter viele Kontakte zu Anlieferern haben, aber die eigentliche Bestellung wird digital aufgegeben.

Sowohl für Käufer als auch für Anlieferer wird eine Checkliste erstellt, die zeigt, wie weit man bei diesem Projekt ist. Dabei wird auch der Softwarelieferant des Anlieferers und des Käufers einbezogen.

Für den Züchter bedeutet das, dass sein Angebot auf Floriday angeboten werden muss (direkt oder über eine Koppelung). Wichtig ist, dass hierbei die Preise und Vorräte bekannt sind. 100 % digital bedeutet, dass ein Züchter keinen Connect-EAB mehr versenden muss.

Für Käufer bedeutet es, dass die Bestellungen über FloraXchange, FloraMondo oder direkt in Floriday aufgegeben werden müssen. Dies ist direkt oder über eine Koppelung möglich (API-, VMP- oder EOS-Koppelung). Es ist daher kein Connect-EAB mehr notwendig, um die Verrechnung zwischen Züchter und Käufer auszulösen.

Käufer sind auf 100% digital vorbereitet, wenn alle Bestellungen digital abgewickelt werden. Natürlich ist der direkte Kontakt mit dem Züchter weiterhin notwendig, um eine Bestellung zustande kommen zu lassen, aber die letztlich verbindliche Bestellung wird digital aufgegeben.

Sowohl für Käufer als auch für Züchter wird eine Checkliste erstellt, die sie bei diesem Projekt unterstützt. Dabei wird auch der Softwarelieferant des Züchters bzw. Käufers einbezogen.

Support

Für Anlieferer, die die Online-Fenster (im Internetportal) von Floriday nutzen, genügt ein einigermaßen moderner Computer mit stabiler Internetverbindung. Es kommt nicht darauf an, ob es ein Windows- oder beispielsweise ein Apple-Computer ist, da Floriday im Internetbrowser läuft. Wichtig ist, dass der Anlieferer den Internetbrowser Chrome (von Google) verwendet. Im Übrigen bietet Floriday auch die Möglichkeit, eine Schnellkopplung herzustellen, die danach auf einem iPad oder Smartphone geöffnet werden kann.

Haben Sie Fragen zu diesen Spezifikationen? Nehmen Sie Kontakt zum Floriday-Supportteam über support@floriday.io oder telefonisch unter +31 174 352070 auf.

Ja sicher. Im kommenden Jahr werden wir Floriday-Experten losschicken, um den Anlieferern und Käufern bei dieser Umstellung zu helfen. Einige Anpassungen müssen vor allem in den eigenen Systemen durchgeführt werden. Es ist daher zu empfehlen, auch den Softwarelieferanten anzusprechen. Wir werden auch von uns aus die Softwarelieferanten informieren.

Wir werden einen Stufenplan für Käufer und Anlieferer erstellen. Darin ist beschrieben, welche Punkte geregelt werden müssen und wie wir Käufern und Züchtern dabei helfen.

Floriday kann sowohl auf einem Computer als auch auf einem Tablet oder einem Smartphone bedient werden. Für einige Programmteile (wie das Drucken von Lieferscheinen) ist die Benutzung eines Computers einfacher.

Sonstige Fragen

Nutzen Sie die Gärtner-Gärtner-Regelung (KKR) oder die Handelsregelung und wollen Sie diese auch 2021 weiter nutzen? Dann müssen Sie diese direkten An- und Verkaufsgeschäfte ab 1. Januar 2021 über Floriday laufen lassen.

•           Was bedeutet das für die KKR?

Als kaufende Partei müssen Sie Ihre Produkte künftig über Floriday einkaufen. Der Gärtner, bei dem Sie die Produkte einkaufen, hat sein Angebot  auf Floriday gestellt, und Sie als kaufender Gärtner können sie über Floriday kaufen. Anschließend können Sie diese Produkte als verkaufende Partei über Floriday weiterverkaufen. Die finanzielle Abwicklung läuft – wie gewohnt – über Royal FloraHolland. Wir werden die Nutzer der KKR-Regelung demnächst über alle Möglichkeiten informieren.

•           Was bedeutet das für die Handelsregelung?

Als verkaufende Partei können Sie Ihre Produkte demnächst nur noch über Floriday verkaufen. Sie kaufen diese Produkte von Gärtnern an der Uhr oder über Floriday und verkaufen sie dann ebenfalls über Floriday. Die finanzielle Abwicklung läuft – wie gewohnt – über Royal FloraHolland. Wir werden die Nutzer der Handelsregelung demnächst über alle Möglichkeiten informieren.

Wenn diese vom Käufer bezahlt werden, kann hierfür das kurzfristige kundenspezifische Angebot genutzt werden. Wenn diese nur an den Käufer geliefert werden sollen (ohne dass dafür bezahlt wird), kann ein Anlieferer hierfür einen Lieferschein erstellen (ohne Connect-EAB).

Die eventuellen Konsequenzen werden derzeit zusammengestellt. Wir werden Anfang 2020 darauf zurückkommen. Sowohl mit Plantion als auch mit Veiling Rhein Maas sind wir im Gespräch, um die Systeme anzuschließen. Wir haben noch keine definitiven Pläne hierfür, aber die Zielsetzung erstreckt sich darauf, dass mit Floriday auch diese beiden Versteigerungen bedient werden können.

Die BVO-Angaben müssen zwingend gemacht werden. Daran ändert sich nichts. Die eventuellen Konsequenzen werden derzeit zusammengestellt. Wir werden Anfang 2020 darauf zurückkommen.

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