Wo ist meine Bestellung? Ist der Wagen schon auf dem Weg? Und sind Sie sicher, dass alles mitgeliefert wird? Für viele Gärtner und ihre Innendienstmitarbeiter sind dies nur allzu bekannte Fragen. Levoplant erhält regelmäßig Anrufe dieser Art. Der Phalaenopsis-Gärtner sieht Track & Trace daher als einen wichtigen Schritt zu mehr Transparenz in der Kette. Seit über zwei Jahren teilt Levoplant Scandaten über Floriday und ergreift damit Maßnahmen, um den Käufern Logistikdaten besser zur Verfügung zu stellen.
Track & Trace als logischer Teil des Prozesses
Levoplant ist ein Phalaenopsis-Gärtner in Honselersdijk mit großen Mengen und einem hochautomatisierten Prozess. Jedes Jahr verlassen rund 5 (und bald 7) Millionen Pflanzen die Gärtnerei, die für den Premium-Einzelhandel wie Supermarktketten, Baumärkte und Gartencenter bestimmt sind. Beständigkeit und Vorhersehbarkeit sind dabei entscheidend.
Intern werden schon seit Jahren viele Daten erfasst. Frank van Holsteijn, Teamleiter Digital & Data bei Levoplant, ist mit seinem Team für alles rund um Software und Datenverarbeitung im Unternehmen verantwortlich. „Wir erfassen bereits die Track & Trace-Informationen zu jedem Produkt im Prozess: vom Steckling bis zur Lieferung. Es ist schön, dass wir diese Informationen jetzt über Floriday mit den Käufern teilen können.“
Das Scannen ist also kein neues Phänomen bei Levoplant. Die Pflanzen wurden bereits intern verfolgt, um Einblick in die Logistik und den Zeitplan zu erhalten. Es war ein logischer nächster Schritt, die vorhandenen Scandaten über die API mit Floriday zu teilen.
Vom internen Scan zum Einblick für Käufer
Bei Levoplant wird gescannt, sobald ein Wagen mit Pflanzen ausgewählt ist. Das Auswahlticket wird gescannt, woraufhin der Auktionsbrief automatisch erstellt wird. Sobald der Fahrer den Wagen für den Transport in den LKW einlädt, wird dieser Auktionsbrief erneut gescannt. Dieser Ladescan wird mit Floriday geteilt und bildet die Grundlage für Track & Trace-Daten, die dem Käufer dienen sollen. „In diesem Moment wissen wir ganz sicher: Dieser Wagen wurde vom LKW aufgenommen“, erklärt Frank. „Und diese Informationen sind genau das Thema vieler Fragen, wenn wir von Käufern angerufen werden.“ Die Motivation hinter den geteilten Scans ist klar: weniger Anrufe und mehr Klarheit durch Floriday.
Viele Telefonanrufe als wichtiger Auslöser
Der Hauptgrund für das Teilen von Scans? Weniger Telefonanrufe: „Unser Vertriebsinnendienst bekam regelmäßig Fragen wie: Wo bleibt mein Wagen? oder Haben Sie sechs bereitgestellt?“, erzählt Frank. „Wir hatten diese Informationen bereits intern, aber der Käufer nicht. Indem wir diese Scans über Floriday teilen, können die Käufer selbst sehen, dass eine Bestellung unterwegs ist.“
Das spart Zeit, Frustration und unnötige Recherchen. Ein Telefongespräch dauert leicht 30 Minuten, während dieselbe Frage mit Track & Trace-Daten einfach vermieden werden kann. „Arbeit ist teuer“, sagt Frank. „Und abgesehen davon: Für Ihren Kunden möchten Sie diese Sache einfach gut regeln. Wenn man selbst ein Paket bestellt, erwartet man auch, dass man es verfolgen kann.“
Bessere Zusammenarbeit in der Kette
Das Teilen von Scans über Floriday schafft einen zentralen Ort, an dem Logistikdaten zusammenlaufen. Die Käufer müssen nicht mehr zwischen Gärtnern, Spediteuren und separaten Systemen wechseln, sondern können ihre Lieferungen auf der Plattform verfolgen. Ohne den Gärtner oder den Spediteur dafür anrufen zu müssen.
Track & Trace geht laut Levoplant also über ein bloßes „weniger Telefonieren“ hinaus. Es trägt zu einer professionelleren und transparenteren Kette bei. „Ich erwarte einfach, dass ich etwas vom Ursprung bis zum Ziel verfolgen kann“, sagt Frank. „Die Tatsache, dass das noch nicht überall in unserer Branche Standard ist, fühlt sich eigentlich altmodisch an.“
Keine großen Hindernisse
Für Levoplant gab es nur wenige Hürden bei der Einführung. „Wir hatten bereits intern gescannt“, erklärt Frank. „Es ging also nicht darum, die Leute davon zu überzeugen, dass sie scannen sollten. Es ging vor allem darum, diese Informationen auch extern verfügbar zu machen.“ Anfangs gab es einige Anlaufschwierigkeiten mit der Verknüpfung, die aber inzwischen behoben sind. „Jetzt läuft es einfach gut“, sagt Frank. „Wir hören eigentlich nichts mehr davon und das ist ein gutes Zeichen.“
Tipp für andere Gärtner: einfach anfangen
Was würde Frank anderen Gärtnern raten? Das sagt er sehr klar. „Einfach machen. Für Ihre eigene interne Informationsbeschaffung brauchen Sie das sowieso“, sagt er. „Und wenn Sie diese Scans bereits machen, ist das Teilen über Floriday oft nur ein kleiner Schritt mit großer Wirkung.“
Auch Gärtner, die (noch) kein eigenes Scan-System haben, können niederschwellig beginnen. Mit der Floriday-Scan-App können Gärtner und ihre Mitarbeiter ganz einfach mit ihren eigenen Handys scannen. Ohne große Investitionen können Sie auf diese Weise trotzdem Track & Trace-Daten zu Ihren Bestellungen hinzufügen und Ihren Kunden einen unmittelbaren Mehrwert bieten.
Laut Levoplant liegt der wahre Gewinn in der Zusammenarbeit: Gärtner, Käufer und Floriday gemeinsam. „Der Ball kam ins Rollen“, sagt Frank. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um loszulegen. Davon profitieren alle.“
Scannen starten
Mit den Track & Trace-Daten von Floriday müssen die Käufer nicht mehr anrufen, um zu fragen, wo ihre Bestellung bleibt. Sie können diese selbst verfolgen. „Bei Floriday kommen all diese Daten zusammen“, verrät Frank. „Je mehr Parteien sich beteiligen, desto größer ist der Nutzen für alle.“
Levoplant zeigt, dass Track & Trace nicht nur etwas für Käufer ist, sondern bei den Gärtnern beginnt. Durch die Weitergabe von Scan-Daten über Floriday erhalten Käufer einen Einblick in ihre Lieferungen. Das hilft ihnen bei der Erstellung von Zeitplänen und Entscheidungsfindung und kann letztendlich dafür sorgen, dass es weniger Rückfragen an den Gärtner gibt.